Mein Tipp gegen Aufschieberitis und Einsamkeit im Homeoffice: Virtuelles Coworking!
- Martina Lankes

- 15. Apr.
- 4 Min. Lesezeit
Wenn die Aufgabenliste für die eigenen Kunden voll ist, passiert es oft ganz automatisch: Die ungeliebte Orga-Arbeit, die Buchhaltung oder die Dateiablage oder auch die Planung deines Contents werden immer weiter nach hinten geschoben. Der Berg an unerledigten Aufgaben wird größer und die Hürde, überhaupt anzufangen, wächst mit jedem Tag. Gerade im Homeoffice fehlt dann manchmal auch der Austausch oder ein kleiner Schubs von außen, um diese Themen endlich anzugehen. In diesem Artikel zeige ich dir, warum virtuelles Coworking für mich und meine Teilnehmerinnen die perfekte Lösung gegen die Aufschieberitis geworden ist.
Inhaltsverzeichnis
Was ist virtuelles Coworking eigentlich?
Vielleicht hast du bei dem Begriff „Coworking“ zuerst ein Bild von einem hippen Café oder einem Großraumbüro im Kopf, in dem viel geredet und genetzwerkt wird. Virtuelles Coworking ist aber genau das Gegenteil von einem Kaffeeklatsch. Es ist im Grunde konzentriertes, gemeinsames Arbeiten vor der Kamera. Wir treffen uns in einem Videomeeting, aber statt zu diskutieren, schalten alle ihr Mikrofon stumm und jeder arbeitet für sich an seinen eigenen Projekten.
Dabei gibt es ganz unterschiedliche Formate. Manche Anbieter lassen den Raum einfach offen, bei anderen gibt es feste Zeiten für den Austausch oder die Möglichkeit, zwischendurch Fragen zu stellen.
Der Kern ist jedoch immer der gleiche: Du bleibst in deinem gewohnten Arbeitsumfeld, hast aber durch den digitalen Raum eine ganz andere Präsenz und Verbindlichkeit.
Warum die "Stille Stunde" in der Gruppe besser funktioniert
Einer der größten Vorteile ist der psychologische Effekt der Verbindlichkeit. Einen Termin, den ich mir nur selbst in den Kalender eintrage, lösche oder verschiebe ich viel schneller, wenn es bei einem Kunden brennt. Steht dort aber ein fester Termin mit einer Gruppe, gehe ich auch hin. Es ist ein verbindliches Commitment den anderen gegenüber.
Das Ganze lässt sich wunderbar mit der „stillen Stunde“ aus dem klassischen Zeitmanagement vergleichen. In dieser Zeit bleibt das E-Mail-Postfach zu, das Handy ist im Flugmodus oder zumindest lautlos und die Benachrichtigungen sind deaktiviert. Man kommuniziert klar nach außen: Ich bin jetzt nicht erreichbar.
In der Gruppe fällt es mir persönlich viel leichter, diesen Fokus zu halten. Zu sehen, dass die anderen auch gerade konzentriert an ihren Aufgaben sitzen, motiviert ungemein und sorgt für eine ganz eigene, produktive Ruhe.
Ein Termin mit anderen wird seltener abgesagt als ein Termin mit sich selbst – genau das ist das Geheimnis hinter der Wirksamkeit von Coworking. |
So läuft ein Coworking-Vormittag im Business-Struktur-Club ab
Im Business-Struktur-Club treffen wir uns mindestens zweimal im Monat für jeweils drei Stunden. Meistens werden es sogar mehr Termine, weil die Dynamik in der Gruppe so schön ist.
Wir starten ganz entspannt: Wenn alle eingetrudelt sind, unterhalten wir uns erst einmal für etwa 15 Minuten darüber, was in den letzten Tagen gut oder schlecht gelaufen ist. Hier ist auch Platz für kurze Fragen zur Büroorganisation oder zu den Aufgaben, die wir uns für den Vormittag vorgenommen haben.
Danach geht es in die Umsetzung:

Das Commitment: Jeder sagt kurz, was er in den nächsten ca. zweieinhalb Stunden erledigen möchte.
Die Fokus-Phase: Die Mikrofone gehen aus, die Kameras bleiben an und jeder arbeitet für sich. Ein Timer im Videomeeting zeigt dabei immer an, wie viel Zeit noch übrig ist.
Individueller Support: Wenn jemand ein kurzes Feedback oder eine Rückmeldung zu einem speziellen Problem braucht, gehen wir kurz gemeinsam in einen Breakout-Room, während die anderen ungestört weiterarbeiten können.
Nach den drei Stunden treffen wir uns alle wieder im Hauptraum. Wir sprechen darüber, ob wir fertig geworden sind, ob Probleme aufgetaucht sind oder ob wir vielleicht sogar mehr geschafft haben als geplant. Dieser Abschluss ist mir besonders wichtig, weil jeder mit einem Erfolgserlebnis aus der Session geht. Und oft entstehen gerade hier am Ende noch so richtig schöne, teils auch längere Gespräche und Diskussionen über unsere Business-Herausforderungen. Das ist einfach herrlich und für mich der perfekte Ausklang!
Fazit
Für mich ist virtuelles Coworking nicht nur ein Werkzeug, um endlich die lästigen Orga-Aufgaben vom Tisch zu bekommen. Es ist auch der Kontakt zu anderen Selbstständigen aus ganz unterschiedlichen Dienstleistungsbereichen, der den Arbeitsalltag bereichert. Man bekommt den Blick von außen und nimmt oft tolle Impulse der anderen mit.
Struktur im Business bedeutet auch, sich die richtigen Rahmenbedingungen für konzentriertes Arbeiten zu schaffen. Und das virtuelle Coworking ist dafür das ideale Werkzeug. |
Hast du Lust, die Energie unserer Gruppe selbst zu erleben und deine Aufgaben endlich wegzuschaffen?
Es ist einfach ein ganz anderes Arbeiten, wenn man weiß, dass die anderen gerade genauso konzentriert bei der Sache sind. Wir im Business-Struktur-Club sind ein nettes, kleines Grüppchen und unterstützen uns gegenseitig dabei, die Dinge wirklich wegzuschaffen.
Wenn du das Coworking und unsere Workshops einfach mal ausprobieren möchtest, kannst du das während der kostenlosen Testphase ganz ohne Risiko tun. Ich freue mich riesig darauf, dich in unserer Runde zu begrüßen und gemeinsam mit dir für Ordnung und Fokus in deinem Büro zu sorgen.




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