Mein Workflow in der Podcast-Produktion

Häufig werde ich gefragt, wie denn mein persönlicher Workflow in der Podcast-Produktion abläuft. Deshalb möchte ich heute einmal einen Einblick in meinen persönlichen Arbeitsablauf geben.

Hier ist einmal anzumerken, dass ich hier von meinem eigenen Podcast spreche. Bei der Produktion für meine Kunden fällt hier beispielsweise der Punkt der Audioaufnahme weg – denn dies wird dann ja von meinen Kunden erledigt; zudem haben meine Kunden verschiedene Pakete gebucht, so dass hier nicht jeder Schritt der Nachbearbeitung anfällt.

Bild Podcast-Produktion (Mikrofon, Headset und Podcast auf dem Smartphone)

Das Thema – Recherche

Zuerst einmal benötige ich für meine Podcast-Folge ein Thema. Eventuell starte ich zur Themenwahl auch eine Umfrage bei meinen Hörern oder Followern. Genauso habe ich das auch für diesen Artikel bzw. diese Podcast-Episode gemacht. Hier hatte ich vor einigen Wochen eine Umfrage nach Themenwünschen auf Facebook bzw. LinkedIn gemacht.

Wenn ich mir dieses Thema überlegt habe, dann beginne ich mit der Recherche – sofern es nicht um die Darstellung von meinen Arbeitsabläufen o.ä. handelt.

Blogartikel

Sobald dieser Arbeitsschritt erledigt ist, arbeite ich an einem Blogartikel. Ich formuliere meinen Beitrag aus und bereite mich so auch gleichzeitig auf das Einsprechen meiner Podcast-Episode vor.

Einsprechen meiner Audiodatei

Nach dem Blogartikel spreche ich meine Podcast-Episode ein. D.h. ich lese mir den Blogartikel zum Thema noch einmal durch. Aber: Ich lese den Blogartikel nicht vor! Denn das würde man hören und würde sehr unnatürlich klingen!

Ich hangele mich hierbei am Aufbau meines Blogartikels entlang, spreche aber frei.

Übrigens: Sowohl zur Aufzeichnung, aber auch zur Nachbearbeitung arbeite ich aktuell mit dem OpenSource-Programm Audacity, bin aber gerade dabei, zu Hindenburg Journalist zu wechseln.

Nachbearbeitung bzw. Postroduktion

Die Audiodatei ist nun eingesprochen. Nun geht es an die Audiobearbeitung. Ich nehme eine Klangoptimierung vor und schneide ggf. unerwünschte Stellen heraus.

Anschließend füge ich Intro und Outro an und exportiere meine fertige Podcast-Folge als mp3, bevor ich sie bei meinem Hoster hochlade. Zu diesem Schritt gehört auch das Schreiben einer kurzen Episodenbeschreibung sowie von Shownotes. Ich lege dann noch fest, zu welchem Zeitpunkt mein Hoster die Folge ausspielen soll und schon wäre dieser wichtige Schritt erledigt.

Und dann?

Wenn das alles erledigt ist, erstelle ich anschließend ein Audiogramm für meinen Social-Media-Auftritt. Hierzu verwende ich immer das selbe Hintergrundbild, suche eine spannende Stelle aus (oft auch die Einleitung) und füge ein Bewegungselement hinzu. Dies teile ich dann u.a. am Veröffentlichungstag auf Facebook, LinkedIn usw.

Zusätzlich erstelle ich auf demselben Weg ein Video der kompletten Folge, die ich bei YouTube hochlade, damit auch hier die jeweilige Podcast-Folge angehört werden kann.

Zu guter Letzt erstelle bzw. plane ich dann für den Veröffentlichungstag auch einen kurzen Newsletter. Hier setze ich ebenfalls eine kurze Beschreibung ein und verlinke auf meine aktuelle Podcast-Episode.

Da es besonders wichtig ist, dass mein Podcast regelmäßig erscheint – schließlich sollen sich meine Hörer auf das pünktliche Erscheinen verlassen können -, versuche ich möglichst mehrere Episoden vorzuproduzieren. Denn so stelle ich sicher, dass z.B. auch bei Urlaub, Krankheit oder auch bei hoher Arbeitsbelastung pünktlich eine neue Podcast-Folge ausgespielt wird.

Möchten auch Sie in Podcast-Projekt starten? Aber Sie haben Respekt vor der Arbeit, die damit verbunden ist? Dann kommen Sie gerne auf mich zu. Ich unterstütze Sie gerne beim Start bzw. der laufenden Postproduktion Ihrer Podcast-Episoden.
Oder doch lieber “Do ist yourself”? Dann sehen Sie sich doch einmal meinen Podcast-Starter-Kurs an, der im September 2021 startet!

Ich freue mich auf Sie!

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