So erarbeitest du mit der ALPEN-Methode einen realistischen Tagesplan
- Martina Lankes

- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit
Deine To-Do-Liste wird immer länger, aber am Ende des Tages hast du oft das Gefühl, das Wesentliche doch nicht geschafft zu haben. Wenn deine tägliche Planung nicht funktioniert, liegt das meist an einer fehlenden Struktur oder einer völlig unrealistischen Einschätzung der Zeit, die dir tatsächlich zur Verfügung steht. Die ALPEN-Methode bietet dir einen klaren Rahmen, um deine mentale Belastung zu senken und deine Aufgaben ganz bewusst zu steuern.
Inhaltsverzeichnis:
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1. Warum deine Tagesplanung oft nicht klappt
Es gibt handfeste Gründe, warum du am Ende des Tages vielleicht vor einem Berg unerledigter Aufgaben stehst:
Du ignorierst deine festen Termine: Oft schreibst du eine lange Liste, ohne zu prüfen, wie viel Zeit zwischen deinen Terminen überhaupt noch bleibt.
Deine Liste ist endlos: Eine reine Aneinanderreihung von Aufgaben ohne Struktur führt dazu, dass du den Überblick verlierst und nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Dir fehlen Prioritäten: Ohne eine klare Unterscheidung zwischen dem, was heute erledigt werden muss, und „Nice-to-have“-Aufgaben investierst du deine Zeit oft an der falschen Stelle.
Du planst keine Pufferzeiten: Wenn jede Minute verplant ist, bringen dich Telefonate oder dringende E-Mails sofort aus dem Konzept.

2. Die ALPEN-Methode Schritt für Schritt erklärt
Die ALPEN-Methode hilft dir dabei, deinen Arbeitstag realistischer zu gestalten. Hier sind die einzelnen Schritte für dich:
A – Alles aufschreiben
Schreib alle anstehenden Aufgaben in einer zentralen Liste auf. Ich nutze dafür in meinem Aufgabenmanagement den Punkt „Aus dem Kopf“, damit die Gedanken frei werden und du nichts mehr im Kopf behalten musst.
L – Länge schätzen
Überlege dir für jede Aufgabe, wie viel Zeit sie tatsächlich braucht. Plane lieber großzügiger – aus kalkulierten 30 Minuten machst du besser 45 Minuten. Wenn du deine Zeiterfassung mitlaufen lässt, hast du für die Zukunft direkt bessere Richtwerte.
P – Pufferzeiten einplanen
Das ist der entscheidende Faktor für dich: Verplane nur etwa 60 % deiner Zeit. Die restlichen 40 % dienen dir als Puffer für Störungen oder Notfälle. Zieh von deiner Arbeitszeit zuerst deine fixen Termine ab und verplane nur von der restlichen Zeit diese 60 %.
E – Entscheidungen treffen (Priorisieren)
Du kannst nicht alles gleichzeitig erledigen. Eine einfache Einteilung in Prio A (super wichtig), B (wichtig) und C (irgendwann mal gut) hilft dir, die richtigen Aufgaben zuerst anzugehen.
N – Nachkontrolle und Übertrag
Am Ende des Tages ziehst du Bilanz: Was hast du geschafft und was musst du auf morgen übertragen? Dieser Schritt dauert meist nicht länger als eine Viertelstunde, schafft dir aber sofort Klarheit für den nächsten Morgen.
3. Warum die ALPEN-Methode allein nicht reicht
Planung ist wichtig, aber Chaos zerstört jeden Plan. Wenn du keine klaren Prozesse oder gespeicherten SOPs hast, geht deine mühsam eingeplante Zeit für das Suchen von Dokumenten oder das Überlegen von Arbeitsschritten verloren. Die ALPEN-Methode ist deshalb nur ein Teil eines funktionierenden Systems für deine Büroorganisation.
4. Fazit
Die ALPEN-Methode ist ein effektiver Weg, um deinen Fokus im Business zurückzugewinnen. Wenn du dir bei der Umsetzung deiner digitalen Strukturen oder deinem Aufgabenmanagement Unterstützung wünschst, schau dir gerne meinen Business-Struktur-Club an. Dort bearbeiten wir jeden Monat ein Thema zur Büroorganisation und nutzen virtuelle Coworkings, um Aufgaben gemeinsam konzentriert abzuarbeiten.
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