Wie viele Tools sollen’s denn sein? | 33

Tools – für mich als “Technik- und Software-Junkie” ein Thema für sich. Denn ich bin hier echt anfällig. Eigentlich möchte ich die meisten Tools, von denen ich höre, einmal ausprobieren. Doch brauche ich sie alle? Brauche ich für alle denkbaren Möglichkeiten wirklich ein separates Tool und wie wähle ich sinnvolle Tools für mich aus?

Die ewige Suche nach DEM Tool

Ich gebe zu, irgendwie bin auch ich immer auf der Suche nach neuen Tools – obwohl ich den für mich passenden Workflow an Tools und Arbeitsschritten eigentlich gefunden habe. 

Aber: Wir werden förmlich von allen Seiten – seien es Anzeigen oder auch Gruppenbeiträge in SocialMedia, Werbeanzeigen oder in Gesprächen mit Kunden oder Kollegen mit neuen Tools konfrontiert. Und dann, dann siegt sie häufig, die Neugier.

Warum sind wir irgendwie immer auf der Suche nach neuen Software-Lösungen?

  • Die Hoffnung stirbt zuletzt: Eventuell ist das neue Tool ja doch viel besser und DIE Lösung!
  • Wir haben Angst, etwas Neues zu versäumen.
  • Wir haben Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.
  • Alle sprechen von diesem einen Tool, alle haben es. Wir haben also das Gefühl, dass ein Profi genau das braucht!
  • Wir sind von bestimmten Aufgaben genervt.
  • Unser Workflow ist nicht (mehr) optimal.

Aber ist das wirklich sinnvoll?

Ehrlich gesagt: Nein. Denn es kostet wahnsinnig viel Zeit, sich in neue Tools einzuarbeiten oder gar seine Workflows usw. umzuziehen bzw. neu anzulegen.

Trotzdem kann es natürlich sinnvoll sein, sich in bestimmten Situationen für ein neues Tool zu entscheiden. Z.B. wenn die Anforderungen nicht mehr oder nur noch teilweise erfüllt werden, weil sich Geschäftsfelder oder Workflows geändert haben oder man beispielsweise seine ersten Angestellten einstellt.

Entscheidung für ein neues Tool

Bevor Sie sich nun für ein bestimmtes Tool entscheiden, sollten Sie analysieren, was Sie wirklich für Ihre Arbeit brauchen und welches Tool diese Anforderungen für Sie persönlich am besten erfüllt.

Machen Sie sich Notizen und vergleichen Sie die verschiedenen Punkte der Tools, die Sie zur Auswahl haben:

  • Bei welchen Abläufen hakt es? Welche Aufgaben nerven Sie? Wo verlieren Sie den Überblick? Welche Aufgaben kosten viel Zeit?
  • Was müsste ein Tool können, wenn Sie es sich selbst genauso zusammenbauen könnten, wie Sie es brauchen? Was müsste es können, um Ihre Abläufe, Ihren Workflow zu verbessern und Ihnen somit Zeit zu sparen?
  • Sehen Sie sich einmal genau an, was die Tools, die Sie bereits besitzen, schon können! Eventuell gab es ein Update oder Sie haben bestimmte Funktionen noch gar nicht benutzt?
  • Fragen Sie doch einmal in Ihrem Netzwerk nach, welches Tool diese Anforderungen erfüllt. Aber Achtung! Hier lauert wieder die Verfügung, noch mehr Tools ausprobieren zu wollen.

Wenn Sie sich nun entschieden haben, geben Sie dem neuen Tool Zeit. Ich beispielsweise bin vor einigen Jahren einmal bei MeisterTask* gelandet und kam nicht wirklich damit zurecht und bin dann relativ schnell wieder gewechselt. Ich habe mir einige amerikanische Projektmanagement-Tools angeschaut. Allerdings lag mir der Gedanke, meine Kundendaten in den USA zu “lagern” immer irgendwie im Magen. Die Tools konnten eigentlich viel zu viel und ich war zwar eigentlich ganz zufrieden. Und trotzdem war es nicht das Richtige für mich.

Wo bin ich also letztlich wieder gelandet? Richtig: Bei MeisterTask*!

Geben Sie sich also ruhig Zeit, um sich an das neue Tool zu gewöhnen. 

 

Sie benötigen Unterstützung, möchten z.B. Backoffice-Tätigkeiten auslagern oder Ihre Workflows optimieren? Dann kommen Sie gerne auf mich zu.

Schreiben Sie einen Kommentar