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Was, wenn nichts mehr geht? Tipps für Tage ohne Energie.

Heute möchte ich ein Thema mit dir besprechen, das uns ab und zu alle betrifft. Auch wenn wir unsere Arbeit lieben und gerne selbstständig sind – manchmal gibt es diese Tage, an denen wir einfach keine Energie haben. Wir haben vielleicht schlecht geschlafen, brüten etwas aus oder ein anderes Thema beschäftigt uns im Hintergrund. Es bring

t nichts, wenn wir uns an solchen Tagen mit massenweise Kaffee durchboxen und versuchen, dieselbe Leistung zu erzwingen. Lass uns stattdessen schauen, wie du solche Energietiefs meisterst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.


Inhaltsverzeichnis

Die Podcast-Episode zum Artikel




Die Schuldgefühle stoppen


Wir merken es oft schon am Morgen: Heute geht einfach nichts voran. Der erste und wichtigste Schritt ist hierbei: Stoppe deine Schuldgefühle. Solche Energietiefs sind zutiefst menschlich und absolut normal.


Überlege dir einmal, wofür du dich eigentlich selbstständig gemacht hast. Einer der Gründe war ganz sicher, dass du dir deine Zeit freier einteilen wolltest, als das in einer Anstellung der Fall gewesen ist. Du musst niemanden um Erlaubnis fragen, wenn dein Akku leer ist. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag!  



Prioritäten setzen: Was muss heute wirklich sein?

Was machen wir also mit so einem Tag? Überlege dir zuerst, was heute wirklich passieren muss. Gibt es harte Deadlines, die sich nicht aufschieben lassen? Das könnte die Umsatzsteuervoranmeldung für das Finanzamt sein oder ein wichtiger Kundenanruf, der nicht warten kann. Diese unaufschiebbaren Dinge erledigst du auf jeden Fall.  


Alles andere – sei es strategische Planung oder das Schreiben von neuem Content – verschiebst du besser auf die kommenden Tage. Nimm dir diese Auszeit und tritt ein bisschen kürzer.  


Martina Lankes sitzt müde am Schreibtisch und plant nach der ALPEN-Methode ihren Tag | bueroservice-lankes.de

Wenn du im Alltag deine Aufgaben mit genügend Puffer einplanst und gut priorisierst, wird ein einzelner schlechter Tag gar nicht erst zum Notfall.


Ich mache beispielsweise meine Umsatzsteuervoranmeldung immer schon ein paar Tage vor dem 10. des Quartals fertig – das nimmt enorm Druck raus!



Kundenkommunikation: Ehrlich währt am längsten


Wenn du an so einem energielosen Tag noch einen Kundentermin im Kalender stehen hast, empfehle ich dir: Sei ehrlich. Ruf kurz an und sag ganz offen: „Es tut mir sehr leid, ich sage ungern Termine ab, aber mir geht es heute gesundheitlich nicht gut. Können wir unseren Termin bitte verschieben?“


Wenn das nur sehr selten vorkommt, haben Kunden dafür meiner Erfahrung nach vollstes Verständnis. Es bringt schließlich niemandem etwas, wenn du in einer Videokonferenz hängst wie ein Schluck Wasser in der Kurve und dich vor Kopfschmerzen kaum konzentrieren kannst.  



Durchatmen: Kleine Pausen für den Kopf


Manchmal hilft es schon, wenn du einfach einmal kurz durchatmest. Wenn ich merke, dass mein Kopf blockiert ist, gehe ich z.B. gerne eine kleine Runde um den Block oder auf meine Terrasse, Unkraut zupfen. Ich stelle mir dann (wichtig!) einen Timer auf fünf Minuten und bekomme so ziemlich schnell den Kopf frei. Aber auch einfach mal ein paar Minuten in die Ferne zu schauen, bewirkt oft schon ein kleines Wunder!



Mini-Aufgaben für das Produktivitäts-Gefühl


Erzwinge an so einem Tag keine großen strategischen Entscheidungen oder anspruchsvollen Texte. Das funktioniert meistens sowieso nicht!


Wenn du den Tag aber nicht komplett beenden möchtest, schreibe dir eine Liste mit kleinen Routineaufgaben, die du an solchen Tagen erledigen kannst. Das sind Aufgaben, bei denen du nicht hochkonzentriert mitdenken musst, die keine wirkliche Deadline haben und die du einfach routiniert abarbeiten kannst:  


  • Den Downloadordner aufräumen und alte Dateien löschen  

  • Belege für die Buchhaltung hochladen  

  • Das E-Mail-Postfach ein wenig strukturieren  

  • Den Schreibtisch aufräumen

  • Alte Unterlagen durchsehen, ob etwas vernichtet werden kann

So hast du am Ende des Tages trotzdem das gute Gefühl, wenigstens ein bisschen was geschafft zu haben.  




Feierabend machen und vorbereiten


Wenn wirklich nichts mehr geht, dann mach Schluss. Klapp den Laptop zu, erhol dich und genieße deinen Feierabend. Und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen!  


Mein wichtigster Rat für dich: Bereite deinen Arbeitsplatz und deine To-do-Liste noch kurz für morgen vor. Hierzu eignet sich z.B. die ALPEN-Methode. Verteile die liegengebliebenen Aufgaben so auf die restliche Woche, dass sie dich morgen nicht gleich wieder überfordern. So kannst du am nächsten Morgen direkt und mit neuer Energie und gut strukturiert durchstarten. Danach legst du das Handy am besten weit weg und schaust auch nicht mehr in deine E-Mails.  



Fazit


Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben und musst nicht jeden Tag 100 Prozent geben – an manchen Tagen reichen auch 20 Prozent, ohne dass die Welt untergeht.  


Damit ein solcher Tag dich in Zukunft nicht aus der Bahn wirft, brauchst du ein stabiles System für dein Backoffice.  


Trag dich gerne für meinen wöchentlichen Newsletter, den BÜROBRIEF, ein. Dort zeige ich dir, wie du mit kleinen Stellschrauben deine Büroorganisation und dein Zeitmanagement Schritt für Schritt verbesserst.  


Und wenn du bereit bist, langfristig Struktur und alltagstaugliche, funktionierende Routinen aufzubauen: Schau dir den Business-Struktur-Club an! Tipp: In meiner regelmäßigen und kostenlosen Info-Veranstaltung „Backoffice auf GO“ zeige ich dir gerne, wie wir gemeinsam Routinen etablieren, damit dein Büro einfach läuft – und du abends entspannt Feierabend machen kannst. 



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