Fit bleiben im Homeoffice

Fit bleiben im Homeoffice

So viele Vorteile das Arbeiten im Homeoffice auch hat, so bringt es auch Nachteile mit sich und für viele Homeworker stellt sich die Frage: Wie bleibe ich fit und gesund bei der Arbeit im Homeoffice. Denn: Der Weg zur Arbeit, der fällt ja schon einmal weg. So fällt die Bewegung – und wenn es nur der Weg vom Parkplatz zum Büro ist – schon einmal komplett weg – oft mit negativen Folgen.

Die Apotheken-Umschau nennt als negative Folgen von zu langem Sitzen u.a. ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf- sowie Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Diabetes.
Zudem verschlechtert sich durch das viele Sitzen auch die Körperhaltung, was z.B. zu Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich führen kann. Oft kommt es auch zu Schwellungen der Beine.

Aber wie kann das Auftreten dieser Folgen vermieden werden? Eine schnelle Antwort wäre natürlich, das Sitzen zu reduzieren. Aber das ist im Homeoffice oft schlicht nicht machbar – z.B. bei der Erledigung von Transkriptionen. Aber: Wer etwas mehr Bewegung in seinen Alltag integriert, kann die negativen Folgen des zu vielen Sitzens deutlich verringern

11 Tipps für mehr Fitness im Homeoffice

  • Das Sitzen sollte möglichst durch Stehen oder Gehen ersetzt werden. Hierzu könnte es sich lohnen, einen höhenverstellbaren Schreibtisch anzuschaffen. Oder vielleicht kann das ein oder andere Telefonat auch im Stehen oder Gehen geführt werden.
  • Achten Sie beim Sitzen auch auf eine gute Körperhaltung. Die optimale Sitzposition ermöglichst einen entspannten Blick von oben herab auf Schreibtisch und/oder Bildschirm, wobei zwischen Augen und Bildschirm ca. 50 bis 70 cm Abstand sein sollten. Zudem sollten Sie auf einen geraden Rücken und die Position Ihrer Schultern achten. Vielleicht lohnt es sich ja, in einen ergonomischen Bürostuhl zu investieren.
    Übrigens: Tastatur und Maus sollten sich in einer Ebene mit Ellenbogen und Handflächen befinden. Zwischen Ober- und Unterarm sowie Ober- und Unterschenkel sollte ein 90-Grad-Winkel bestehen und die Füße sollten eine feste Auflage, z.B. einen Fußhocker haben.
  • Um Verspannungen vorzubeugen, sollten Sie auch darauf achten, die Sitzposition möglichst oft zu verändern.
  • Trinken sie genug – und zwar möglichst Wasser oder ungesüßten Tee. Ich handhabe das so, dass ich mir eine Flasche Wasser und ein Glas auf meinen Schreibtisch stelle. Diese Flasche muss zu einem bestimmten Zeitpunkt leer sein – die Flasche wird also spätestens zu diesem Zeitpunkt leergetrunken.
  • Nutzen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang, um frische Luft zu tanken und ein bisschen Bewegung zu haben. So ein Spaziergang kann übrigens auch helfen, um den Kopf freizubekommen, Denkblockaden zu überwinden und danach wieder konzentrierter zu arbeiten.
  • Kleinere Gymnastikübungen zur Dehnung und Mobilisation können direkt am Schreibtisch ausgeführt werden. Eine Auswahl dieser Übungen finden Sie z.B. auf YouTube und diversen Fitness-Portalen. Ein Beispiel finden Sie unter diesem Link: https://youtu.be/vqg8b_474iY
  • Regelmäßiges Lüften sollte nicht nur zu Corona-Zeiten zur Gewohnheit gehören. Die frische Luft bekämpft auftretende Müdigkeit und steigert Ihre Konzentration.
  • Gerade im Homeoffice sind Pausen oft ein schwieriges und vernachlässigtes Thema. Regelmäßige Pausen sind allerdings wichtig, um effektiv arbeiten zu können. Planen Sie deshalb Ihre Pausen fest ein – z.B. durch einen festen Termin in Ihrem Kalender – und verbringen Sie diese Pausen möglichst nicht vor dem Bildschirm.
  • Planen Sie feste Zeiten ein. Beginnen Sie Ihren Arbeitstag möglichst immer um die gleiche Uhrzeit, planen Sie Ihre Pausen sowie Zeiten für Sport usw. Denn was im Kalender steht, das ist doch gleich viel verbindlicher und vielen Menschen hilft es, einen festen Termin zu haben.
  • Schaffen Sie sich Laufwege! Das ist im Homeoffice zwar oft erst einmal relativ schwierig. Aber schaffen Sie sich Gelegenheiten, um einmal aufzustehen und sich die Füße zu vertreten. Platzieren Sie den Drucker oder den Papierkorb z.B. so, dass Sie aufstehen und hinlaufen müssen. So können Sie zumindest ein wenig Bewegung in Ihren Arbeitstag integrieren.
  • Zum Schluss: Finden Sie ein Ende! Denn besonders im Homeoffice ist es schwer, Privates und Berufliches zu trennen. Gerade deshalb sollten Sie sich ein möglichst festes Ende Ihres Arbeitstages einplanen und Ihren Arbeitstag bewusst abschließen, den Abend ohne Arbeit genießen und so Kraft tanken für den nächsten Tag.

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